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Kapelle Weissenstein

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Ökumenische Bergkapelle Weissenstein


Die Kapelle wurde im Jahre 1981 nach Plänen von Pierre Hatz (Biel), damals Architekturstudent, auf dem solothurnischen Weissenstein errichtet. Die Einweihung fand am Sonntag, 15. November 1981 statt.
Wie die Stiftung ökumenische Bergkapelle Weissenstein 1980 festhielt, sollte das bevorstehende Gedenkjahr der Aufnahme Solothurns in den Bund der Schweizerischen Eidgenossenschaft nicht nur Anlass zu besinnlicher Rückschau sein, mit der Kapelle wollte man auch einen bleibenden Wert schaffen auf dem "Solothurner Hausberg". Die Kapelle ist eine für alle Menschen offene Stätte der innern Einkehr. Sie ist der Ökumene verpflichtet und dem Landespatron Bruder Klaus geweiht.

Ein kleiner Naturweg führt östlich des Kurhauses zur Kapelle hinunter, die bewusst etwas abseits, eingebettet im Wald des "Göiferlätsch", mit prächtiger Aussicht auf das Aaretal und die Alpen dasteht.
Einfachheit und die Verwendung natürlicher Baustoffe standen bei der Planung im Vordergrund.

Die Kapelle ist ein Einraumbau mit axialem Grundriss. Ostwärts ist ein kleiner Chor mit dem Turmaufbau angefügt. Hauptgestaltungselemente sind das Dach als markantes Schutzelement und die massiven Umfassungswände in Naturstein. Die Westfassade dient als Kulisse. Sie wird von einem grossen, den Eingangsbereich überdeckenden Vordach überragt, weshalb auch Gottesdienste im Freien stattfinden können.

Der Lichteinfall ist bewusst sparsam, indirekt, durch den Turm und das über der Eingangstüre -nachträglich (1991) eingesetzte- Glas-Betonfenster des Solothurner Künstlers Max Brunner. Das Innere der Kapelle ist einfach gehalten. Hauptakzente setzen der gegen den Chor gerichtete Andachtsraum und des Spiel des aus dem Turm und Glockenträger verdeckt einfallenden Lichts.
Dominierende Materialien sind der Fussboden aus Natursteinplatten, weiss getünchte Wände, das Holz der Deckenschalung und die einfachen Holzstühle im Andachtsraum. Im Zentrum des Chors steht der als einfacher Holztisch ausgestaltete Altar. Blickfang im Chor ist das grosse schmiedeiserne Kreuz. Daneben steht eine aus Holz geschnitzte Statue des Kirchenpatrons Bruder Klaus. Ebenfalls an Bruder Klaus erinnert der Wandteppich hinten rechts im Andachtsraum.

Die Wappen aller solothurnischen Gemeinden auf der Innenseite der Eingangstüre sowie -auf dem Vorplatz zur Kapelle- Mosaiken mit den Bezirks- und dem Standeswappen unterstreichen die von Bruder Klaus an der Tagsatzung zu Stans 1481 eingenommene Haltung der Einheit in der Vielfalt.

Die Kapelle kann für Kultanlässe gemietet werden.

Anfragen bei:



Hanspeter Schmid, Lüterkofen Tel. 032 677 18 85
oder
Konrad Schwaller, Solothurn Tel. 032 623 31 38.

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